„Jeder Christdemokrat sollte sich als Lebensschützer verstehen“

Berlin. Annegret Kramp-Karrenbauer, die auf dem CDU-Bundesparteitag am 7. Dezember in Hamburg zur neuen Parteivorsitzenden der CDU Deutschlands gekürt wurde, hat sich im Interview mit dem Christlichen Medienmagazin „Pro“ gegen eine Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibungen gewandt. In dem am 3.12. veröffentlichten Interview sagte Kramp-Karrenbauer auf die Frage, ob sie eine Lebensschützerin sei: „Jeder Christdemokrat und jede Christdemokratin sollte sich per se als Lebensschützer verstehen. Wobei das für mich auch die Bewahrung der Schöpfung umfasst.“ Bei der Debatte um den § 219a gehe es nicht darum, Frauen in existenziellen Notsituationen Informationen vorzuenthalten. Man könne es sicherlich gut organisieren, dass Frauen die notwendigen Informationen erhielten. „Ich fürchte aber, dass wir, wenn das Werbeverbot abgeschafft wird, einen weiteren Schritt auf dem Weg gehen, aus einem Schwangerschaftsabbruch einen ganz normalen medizinischen Eingriff zu machen. Wir dürfen nie vergessen, dass er Leben beendet. Und deshalb immer etwas anderes ist als zum Beispiel eine Blinddarmoperation.“

  
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